Workshops für Unternehmen

Führung, Kommunikation, Sprache, Macht, Inklusion und der Umgang mit Diskriminierung und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz sind keine isolierten Themen. Sie prägen Zusammenarbeit, Unternehmenskultur und die Frage, wie sicher und respektvoll Menschen miteinander arbeiten können.

Unsere bewährten Workshops und Trainings für Unternehmen verbinden fachliche Expertise mit Praxisnähe und konkreten Handlungsmöglichkeiten. Sie schaffen Raum für Reflexion, Perspektivwechsel und eine Auseinandersetzung mit Situationen, die im Arbeitsalltag oft zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Um Wahrnehmung zu schärfen, Verantwortung zu stärken und Menschen handlungsfähig zu machen.

 

Nachhaltig und wirksam

Unsere Workshops und Trainings sind in der Praxis erprobt und können auf unterschiedliche Zielgruppen, Branchen und Organisationsstrukturen zugeschnitten werden. Für Führungskräfte, Teams, Mitarbeitende oder ganze Organisationen: Wir schauen gemeinsam darauf, welche Fragestellungen für Sie relevant sind und welches Format den größten Mehrwert bietet. Dabei können bestehende Workshops übernommen, miteinander kombiniert oder individuell weiterentwickelt werden.

Unsere Trainings sind interaktiv, praxisnah und auf nachhaltiges Lernen ausgerichtet. Wir arbeiten mit konkreten Situationen, Fallbeispielen, Perspektivwechseln und anwendbaren Methoden. Die Teilnehmenden setzen sich aktiv mit den Themen auseinander und entwickeln Handlungsmöglichkeiten, die im beruflichen Alltag tatsächlich funktionieren können.

 

Flexibel in der Umsetzung

Unsere Workshops und Trainings sind möglich:

  • vor Ort oder digital
  • auf Deutsch oder Englisch
  • als einzelner Workshop oder als mehrteilige Reihe
  • für kleine Teams oder größere Gruppen
  • auf Wunsch in Ihrem Corporate Design

 

Unsere bewährten Workshops

Hier finden Sie eine Auswahl unserer bewährten Workshops und Webinare, die wir aktuell erfolgreich mit Unternehmen und Organisationen durchführen. Alle Formate sind praxisnah entwickelt und können je nach Zielgruppe, Bedarf und organisationalem Kontext individuell angepasst werden. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie die Themen, die für Ihre Organisation spannend und relevant sind. 

DISG: MENSCHEN VERSTEHEN, KOMMUNIKATION GESTALTEN

Warum kommunizieren manche Menschen direkt und schnell, während andere erst einmal zuhören, abwägen oder Sicherheit brauchen? Warum entstehen zwischen manchen Menschen sofort gute Verbindungen und warum geraten andere immer wieder aneinander?

Das DiSG-Modell bietet einen praxisnahen Zugang, um unterschiedliche Verhaltens- und Kommunikationsstile besser zu verstehen. Im Workshop lernen die Teilnehmenden die vier DiSG-Dimensionen kennen und setzen sich mit dem eigenen Kommunikations- und Verhaltensstil auseinander.

Wir lernen die vier DiSG-Dimensionen kennen und schauen darauf, wie sich unterschiedliche Verhaltensstile in Kommunikation, Zusammenarbeit und Entscheidungsverhalten zeigen. Dabei setzen sich die Teilnehmenden mit ihrem eigenen Stil auseinander und reflektieren, wie dieser auf andere wirken kann.

Anhand konkreter Situationen aus dem Arbeitsalltag wird erlebbar, warum unterschiedliche Menschen dieselbe Situation unterschiedlich wahrnehmen und welche Kommunikationsweisen jeweils hilfreich sein können. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um flexibler zu kommunizieren, Missverständnisse zu reduzieren und auch mit unterschiedlichen Verhaltensstilen konstruktiv zusammenzuarbeiten.

DiSG ist dabei kein Etikett, sondern ein Werkzeug: Je besser wir Unterschiede verstehen, desto bewusster können wir mit ihnen umgehen.

Sie erleben und verstehen Ihren eigenen Kommunikationsstil besser  und können unterschiedliche Verhaltensweisen sicherer einordnen. 

So schaffen Sie mehr Verständnis, weniger Reibung und eine Zusammenarbeit, die konstruktiv funktioniert.

GEHIRN & EMOTION: DIE PSYCHOLOGIE WIRKSAMER (NEURO)KOMMUNIKATION

Kommunikation ist mehr als das, was wir sagen. Unser Gehirn verarbeitet Informationen, Emotionen, Tonfall und Körpersprache fortlaufend – und entscheidet dabei oft schneller, als wir bewusst denken. Gerade in stressigen, konfliktbehafteten oder hierarchischen Situationen kann das beeinflussen, wie Botschaften ankommen und wie Menschen reagieren.

In diesem Workshop verbinden wir Erkenntnisse aus der Neurokommunikation mit konkreten Situationen aus dem Arbeitsalltag. Sie erfahren, was Kommunikation im Gehirn auslöst, warum manche Botschaften Vertrauen schaffen und andere Widerstand, Stress oder Rückzug auslösen – und welchen Einfluss Emotionen, Erwartungen und Wahrnehmung dabei haben.

Nicht um Menschen zu manipulieren, sondern eigene Kommunikation bewusster und wirksamer zu gestalten. Wir schauen darauf, wie unser Gehirn Kommunikation verarbeitet und welche Rolle Wahrnehmung, Emotion, Aufmerksamkeit, Stress und Erwartungen dabei spielen. Anhand konkreter Situationen wird sichtbar, warum dieselbe Botschaft bei unterschiedlichen Menschen völlig unterschiedlich ankommen kann. Sie lernen, auch unter Druck klar zu bleiben, Missverständnisse frühzeitig zu erkennen und Kommunikation so einzusetzen, dass sie Orientierung, Sicherheit und Verbindung schafft.

Sie verstehen, wie Gehirn, Emotionen und Wahrnehmung unsere Kommunikation beeinflussen und warum Botschaften manchmal anders ankommen als beabsichtigt.

So können Sie auch in herausfordernden Situationen klar, bewusst und wirksam kommunizieren.

Storytelling: Mehr als eine Heldenreise

Menschen erinnern sich an Geschichten. Sie schaffen Verbindung, vermitteln Informationen, wecken Emotionen und geben komplexen Inhalten Bedeutung. Storytelling macht aus Informationen eine Erzählung – und aus einer Botschaft ein Erlebnis.

In diesem Workshop tauchen Sie ein in die Welt der Geschichten und lernen unterschiedliche dramaturgische Modelle kennen – von Heldenreise und Sehnsuchtsstory über den 5-Akter bis zum Golden Circle. Wir beschäftigen uns damit, was eine gute Geschichte ausmacht, warum Geschichten wirken und wie Erzählungen aufgebaut sind. Sie lernen unterschiedliche Storytelling-Modelle und dramaturgische Werkzeuge kennen und erfahren, wie Sie Informationen mit Emotionen und Bedeutung verbinden können.

Anhand praktischer Übungen entwickeln Sie Ihre eigene Story und erproben, wie Sie Ihre Botschaft spannend, verständlich und authentisch vermitteln. Dabei geht es auch um Ihre individuelle Erzählweise: Was ist Ihre Geschichte, was treibt sie an und wie wird daraus eine Story, die andere erreicht? Reflexionsfragen, Übungen, Methoden und Techniken unterstützen Sie dabei, Storytelling sicher anzuwenden und auf unterschiedliche Situationen und Themen zu übertragen.

Damit Sie Geschichten gezielt als Kommunikationswerkzeug einsetzen und Ihre Botschaften lebendig, authentisch und einprägsam vermitteln können. 

So erreichen Sie Menschen nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Bedeutung und Emotion.

Trust, Guidance & Empowerment: Erfolgreich führen in einer Welt im Wandel

Führung verändert sich. Verantwortung zu übernehmen bedeutet heute mehr, als Ziele vorzugeben, Entscheidungen zu treffen und Ergebnisse zu kontrollieren. Wirksame Führung schafft Orientierung, ermöglicht Vertrauen und stärkt Menschen darin, Verantwortung selbst zu übernehmen.

Trust, Guidance & Empowerment verbinden dabei drei zentrale Aspekte moderner Führung: Vertrauen als Grundlage guter Zusammenarbeit, Orientierung als Klarheit in komplexen Situationen und Empowerment als Befähigung zu eigenverantwortlichem Handeln.

In diesem Workshop setzen Sie sich mit Trust, Guidance & Empowerment als zentrale Elemente wirksamer Führung auseinander. Wir betrachten, was Trust, Guidance & Empowerment im Führungsalltag konkret bedeuten und wie diese drei Aspekte zusammenspielen. Dabei geht es um die Balance zwischen Klarheit und Freiraum, Verantwortung und Vertrauen sowie Führung und Eigenverantwortung.

Anhand konkreter Führungssituationen reflektieren Sie Ihre eigene Wirkung und setzen sich damit auseinander, was Menschen Orientierung gibt, Vertrauen stärkt und eigenverantwortliches Handeln ermöglicht. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, mit denen Sie auch in herausfordernden Situationen klar, empathisch und wirksam führen können.

Damit Sie Führung bewusst gestalten, Vertrauen stärken und Menschen in ihrer Eigenverantwortung fördern können. 

So schaffen Sie Orientierung, ermöglichen Entwicklung und stärken die gemeinsame Wirksamkeit.

Auftritt & Präsentation: IHRE BÜHNE, IHRE WIRKUNG

Ein guter Auftritt beginnt nicht mit den perfekten Folien, sondern mit der eigenen Präsenz. Wie wir sprechen, stehen, uns bewegen und Inhalte vermitteln, entscheidet maßgeblich darüber, wie wir wahrgenommen werden und ob unsere Botschaft ankommt.

Im Mittelpunkt steht dabei die eigene Persönlichkeit: Wie können Sie authentisch auftreten und die gewünschte Wirkung erzielen?

In diesem Workshop stärken Sie Ihren persönlichen Auftritt und entwickeln Ihre Präsentationskompetenz weiter. Wir beschäftigen uns damit, wie Präsenz entsteht und wodurch ein Auftritt Wirkung entfaltet. Dabei betrachten wir Stimme, Sprache, Körpersprache, Haltung, Blickkontakt und den bewussten Einsatz von Raum und Aufmerksamkeit.

Anhand praktischer Übungen erproben Sie unterschiedliche Möglichkeiten, Inhalte klar, lebendig und überzeugend zu vermitteln. Sie erhalten direktes Feedback zu Ihrer persönlichen Wirkung und entwickeln Ihre Ausdrucksmöglichkeiten gezielt weiter. Auch Situationen, die beim Präsentieren herausfordernd sein können, werden aufgegriffen: Nervosität, Blackouts, schwierige Fragen oder unerwartete Unterbrechungen. Sie lernen Strategien kennen, mit denen Sie auch dann präsent und handlungsfähig bleiben.

Damit Sie Ihren persönlichen Auftritt bewusst gestalten, Ihre Stärken gezielt einsetzen und auch in herausfordernden Situationen souverän präsent bleiben können.

So treten Sie authentisch, präsent und überzeugend auf – und geben Ihren Botschaften die Wirkung, die sie verdienen.

TEAMBUILDING: ZUSAMMENARBEIT, DIE STARK MACHT

Ein starkes Team entsteht dort, wo Menschen ihre unterschiedlichen Stärken einbringen, einander vertrauen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Gute Zusammenarbeit bedeutet dabei mehr als Harmonie: Sie braucht Klarheit, Offenheit, gegenseitige Wertschätzung und den Raum, unterschiedliche Perspektiven und Arbeitsweisen sichtbar zu machen.

In diesem Workshop erleben die Teilnehmenden, wie Zusammenarbeit gelingt, was Teams stärkt und welchen Beitrag jede*r Einzelne dazu leisten kann. Wir schauen darauf, was ein gutes Team ausmacht und wodurch Zusammenarbeit wirklich funktioniert. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Rolle, machen individuelle Stärken und unterschiedliche Arbeitsweisen sichtbar und erleben, wie Vielfalt innerhalb eines Teams genutzt werden kann.

Praktische Übungen und gemeinsame Aufgaben schaffen Raum für Austausch, Perspektivwechsel und neue Erfahrungen. Dabei werden auch typische Teamdynamiken sichtbar: Wie gehen wir mit unterschiedlichen Meinungen um? Wie treffen wir Entscheidungen? Wie sprechen wir Probleme an? Und was brauchen wir, damit aus einzelnen Personen ein wirklich gut funktionierendes Team wird? Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden konkrete Impulse für ihre Zusammenarbeit und vereinbaren, was sie als Team künftig beibehalten, verändern oder stärken möchten.

Damit Sie Ihre unterschiedlichen Stärken als Team gezielt nutzen, Vertrauen stärken und Zusammenarbeit aktiv gestalten können. 

So entsteht aus vielen einzelnen Perspektiven ein Team, das gemeinsam noch viel mehr ermöglichen kann.

Sprache & Macht: Wie Sprache wirkt

Sprache schafft Zugehörigkeit, kann Orientierung geben und Zusammenarbeit stärken – aber auch ausschließen, abwerten oder Machtverhältnisse sichtbar und spürbar machen.

Gerade die kleinen Dinge bleiben oft unbemerkt: eine Formulierung, ein Kommentar, eine bestimmte Tonlage oder eine vermeintlich harmlose Bemerkung. Mikroaggressionen und unbewusste Zuschreibungen können sich summieren und beeinflussen, wer sich zugehörig, sicher und gesehen fühlt.

In diesem Workshop setzen Sie sich mit der Macht und Wirkung von Sprache auseinander. Sie lernen, Mikroaggressionen und subtile Ausschlussmechanismen zu erkennen und die eigene Kommunikation bewusster zu gestalten. Dabei geht es nicht darum, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, sondern darum, Wirkung wahrzunehmen und Verantwortung für die eigene Kommunikation zu übernehmen.

Sie erhalten praxisnahe Werkzeuge für eine respektvolle, wertschätzende und gendersensible Kommunikation. Wir schauen darauf, wie Sprache Barrieren schaffen oder abbauen kann, welche Rolle Stereotype und unbewusste Bewertungen spielen und wie Kommunikation dazu beitragen kann, Vielfalt und Teilhabe zu fördern.

Anhand konkreter Situationen reflektieren Sie die Wirkung Ihrer eigenen Sprache und entwickeln Formulierungen und Handlungsmöglichkeiten, die sich unmittelbar im Arbeitsalltag einsetzen lassen.

 

Denn konstruktive Kommunikation bedeutet nicht, immer die perfekten Worte zu finden. Konstruktive Kommunikation bedeutet, sich der eigenen Wirkung bewusst zu sein und Kommunikation aktiv zu gestalten.

Damit Sie Ihre Kommunikation bewusst gestalten, Zugehörigkeit stärken und sprachliche Barrieren und Ausschlüsse im Alltag reduzieren können.

Unconscious Bias: DENKMUSTER HINTERFRAGEN, BEWUSSTER ENTSCHEIDEN

Unsere Entscheidungen fühlen sich oft objektiv und selbstverständlich an. Doch unser Denken wird von Erfahrungen, Erwartungen, Stereotypen und unbewussten Vorannahmen beeinflusst. Unconscious Bias wirkt dabei häufig, ohne dass wir es bemerken.

Was beeinflusst unsere Wahrnehmung und unser Denken und wie entlehne Unconscious Bias? Was können wir konkret tun, um bewusster zu entscheiden und zu handeln? In diesem Workshop wird deutlich, warum automatische Bewertungen ganz selbstverständlich funktionieren und weshalb sich niemand vollständig davon freimachen kann.

Anhand konkreter Beispiele aus Alltag und Arbeitswelt schauen wir uns an, wo uns unbewusste Denkmuster begegnen und wie sie Wahrnehmung, Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung und Entscheidungen beeinflussen können. Dabei geht es auch um Stereotype, Zuschreibungen und die Frage, wann aus einer schnellen Einschätzung eine Benachteiligung entstehen kann. Gemeinsam reflektieren wir, was Bias mit unserer eigenen Rolle und unserem Handeln zu tun hat und welche Auswirkungen unbewusste Vorannahmen auf andere Menschen und auf Teams und Organisationen haben können. Wir entwickeln und erproben Strategien und Tools, die dabei helfen, innezuhalten, Perspektiven zu erweitern, Entscheidungen bewusster zu gestalten und den eigenen Handlungsspielraum zu nutzen.

In diesem Workshop setzen Sie sich damit auseinander, wie unbewusste Denkmuster unsere Wahrnehmung, Kommunikation, Bewertungen und Entscheidungen beeinflussen können. Sie lernen, eigene Biases zu erkennen, ihre Wirkung auf andere zu reflektieren und bewusster mit ihnen zu stärken.

Damit Sie unbewusste Denkmuster nicht unbemerkt mitentscheiden lassen, sondern Wahrnehmung, Entscheidungen und Zusammenarbeit bewusster und fairer gestalten können.

 

ALTERSDISKRIMINIERUNG beenden: Für POTENZIALE STATT SCHUBLADEN

Zu Jung? Zu Alt? Nicht erfahren genug? Zu eingefahren?

Unser Alter und mit ihm einhergehende Erwartungen werden ständig bewertet und oft entscheidet eine Zahl darüber, was wir Menschen zutrauen, wie wir sie wahrnehmen und welche Möglichkeiten wir ihnen geben.

In diesem Workshop hinterfragen wir Altersbilder und Generationenstereotype und schauen darauf, wie sie unsere Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungen beeinflussen. Wir machen sichtbar, wo Altersdiskriminierung entsteht und wie schnell Menschen auf „zu jung“ oder „zu alt“ reduziert werden.

Gleichzeitig geht es um einen Perspektivwechsel: Was wird möglich, wenn wir Menschen nicht nach ihrem Alter beurteilen, sondern nach ihren Fähigkeiten, Erfahrungen und Potenzialen?

Wir schauen darauf, wie Altersbilder entstehen, wirken und uns beeinflussen. Anhand konkreter Situationen aus dem Arbeitsalltag hinterfragen wir typische Zuschreibungen an „Junge“ und „Ältere“ und machen sichtbar, wie daraus Ausschlüsse und verpasste Potenziale entstehen können. Daraus entwickeln wir konkrete Möglichkeiten für eine wertschätzende Zusammenarbeit über Altersgrenzen hinweg..

Alter beschreibt einen Lebensabschnitt – nicht den Wert, die Kompetenz oder das Potenzial eines Menschen.

Damit Sie Menschen nicht auf ihr Alter reduzieren, unterschiedliche Potenziale besser nutzen und eine Zusammenarbeit gestalten können, von der verschiedene Generationen profitieren.

Moderator: Sebastian Arps

SEXUELLE BELÄSTIGUNG: Kein Flirt, kein Kompliment, kein Witz

War das „nur“ ein doofer Witz oder schon sexuelle Belästigung? Wo beginnt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und wo hört sie auf? Welche Rechte und Pflichten gibt es? Und was können wir tun, wenn Grenzen überschritten werden?

In diesem Workshop setzen wir uns mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auseinander. Wir schauen auf unterschiedliche Formen und Wahrnehmungen sexueller Belästigung und darauf, wie Sexismus, Stereotype und Machtverhältnisse damit zusammenwirken können.

Neben den rechtlichen Grundlagen richten wir den Blick auf die subtilen Formen sexueller Belästigung, ihre Wirkmechanismen und Dynamiken sowie auf konkrete Handlungsoptionen für Betroffene, Beobachtende und Verantwortliche.

Sie lernen die rechtlichen Grundlagen sowie Rechte und Pflichten kennen und entwickeln mehr Sicherheit darin, sexuelle Belästigung zu erkennen, einzuordnen und anzusprechen. Dabei geht es auch um die eigene Intuition, um Handlungsmöglichkeiten und um die Frage, wie Betroffene unterstützt und wie Beobachtende aktiv werden können.

Anhand praxisnaher Beispiele, Reflexionsfragen und Übungen entwickeln wir konkrete Strategien für den Umgang mit herausfordernden Situationen. Sie erfahren, was Sie selbst tun können, wo Sie Unterstützung finden und welche Verantwortung Unternehmen und Mitarbeitende tragen.

Denn sexuelle Belästigung ist kein Missverständnis und keine Privatsache. Sie betrifft das Arbeitsklima, die Sicherheit und die Gleichbehandlung von Menschen.

Damit Sie auch subtile Formen sexueller Belästigung sicher einordnen, Grenzen ernst nehmen und in herausfordernden Situationen selbstbewusst und handlungsfähig bleiben können.

Selbstwirksam gegen Sexismus: Für FLINTA*

„Jetzt sei doch nicht so sensibel – das war ein Kompliment!”oder „Das war doch nicht so gemeint!“ oder „Du weißt ja, wie der ist.“

Solche Sätze kennen viele Flinta* (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans* und agender Personen). Sie relativieren, was passiert ist, verschieben Verantwortung und können dazu führen, dass Betroffene ihre eigene Wahrnehmung infrage stellen.

Sexismus und sexualisierte Belästigung können im Berufsalltag viele Formen annehmen: Anzügliche Bemerkungen, sexualisierte Kommentare, indiskrete Fragen zum Privat- oder Liebesleben, unerwünschte Nachrichten oder Bilder bis hin zu unerwünschten körperlichen Annäherungen. 

In diesem Workshop schauen wir genauer hin: Wo beginnt Sexismus? Wann wird aus einem vermeintlich harmlosen Spruch eine Grenzverletzung? Und was können Sie tun, wenn Ihre eigenen Grenzen oder die anderer überschritten werden?

Wir setzen uns mit den Dynamiken auseinander, die dazu führen, dass wir in solchen Situationen verunsichert sind, schweigen oder erst im Nachhinein wissen, was wir eigentlich hätten sagen wollen. Dabei geht es auch um Scham, Schuldgefühle und die Frage, warum wir unserer eigenen Wahrnehmung manchmal weniger vertrauen, als wir sollten. Sie lernen, Ihre Intuition und persönlichen Grenzen bewusster wahrzunehmen, Situationen einzuordnen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Gemeinsam erarbeiten wir stimmige Formulierungen und individuelle Reaktionen, mit denen Sie Grenzen setzen, sich selbst schützen und andere unterstützen können.

Reflexionsfragen, Übungen und praxisnahe Begleitung unterstützen den Transfer in Ihren Berufsalltag. 

Im vertrauensvollen und wertschätzenden Miteinander entwickeln und sammeln wir Tipps zur Stärkung der eigenen Selbstwirksamkeit und zu stimmigen Handlungsoptionen. Um Grenzen wirksam sowie selbstschützend zu setzen und zu wahren. Damit Sie bei Diskriminierung und Grenzverletzungen nicht sprachlos bleiben, sondern sicher intervenieren, Betroffene unterstützen und Verantwortung übernehmen können.

Damit Sie mehr unterschiedliche Talente erreichen, unbewusste Ausschlüsse reduzieren und Recruitingprozesse gestalten können, in denen Potenzial statt Schubladen entscheidet.

Ally sein: Vom Zuschauen zum handeln

Ungleichheit, Sexismus und Diskriminierung verschwinden nicht dadurch, dass wir sie nicht selbst verursachen. Entscheidend ist, was wir tun, wenn wir sie beobachten.

Ally sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, die eigene Position zu reflektieren und Menschen zu unterstützen, die von Diskriminierung betroffen sind. Doch wie sieht das konkret aus? Wann und wie können wir intervenieren? Was hilft wirklich und was macht eine Situation möglicherweise sogar schwieriger?

Wir schauen darauf, was es bedeutet, Ally zu sein und warum Zuschauen allein keine Neutralität bedeutet. Dabei setzen wir uns mit der eigenen Position, Privilegien und gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinander und betrachten, wie Diskriminierung und Sexismus im Alltag sichtbar werden. Anhand konkreter Situationen aus dem Arbeitsalltag beschäftigen wir uns damit, wann und wie Intervention sinnvoll sein kann. Was kann ich sagen, wenn ein sexistischer Spruch fällt? Wie kann ich Betroffene unterstützen? Wie kann ich Grenzen setzen, ohne die Situation weiter zu eskalieren? Und wann ist es wichtig, die eigene Perspektive zurückzunehmen und zuzuhören?

Zum Abschluss geht es um konkrete Strategien für den Alltag. Die Teilnehmenden entwickeln ihren eigenen Handlungsspielraum weiter und nehmen praktische Möglichkeiten mit, um nicht nur Haltung zu zeigen, sondern sie auch sichtbar werden zu lassen.

In diesem Workshop geht es darum, vom guten Vorsatz ins konkrete Handeln zu kommen. Wir reflektieren die eigene Rolle, betrachten Macht- und Ungleichheitsverhältnisse und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Arbeitsalltag.

Damit Sie bei Diskriminierung und Grenzverletzungen nicht sprachlos bleiben, sondern sicher intervenieren, Betroffene unterstützen und Verantwortung übernehmen können.

Hurra, ein Konflikt: Konflikte erkennen, ansprechen und nutzen

Konflikte haben keinen besonders guten Ruf. Wir versuchen, sie zu vermeiden, glätten Wogen, schlucken Ärger herunter oder hoffen, dass sich die Situation irgendwie von selbst löst. Spoiler: Tut sie meistens nicht.

Dabei sind Konflikte zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. Wo Menschen zusammenarbeiten, unterschiedliche Erfahrungen mitbringen, verschiedene Bedürfnisse haben und Verantwortung übernehmen, treffen zwangsläufig unterschiedliche Perspektiven und Interessen aufeinander. Konflikte sind deshalb nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft. Sie können ein Hinweis darauf sein, dass etwas gesehen, ausgesprochen oder verändert werden möchte.

In diesem Workshop geht es darum, Konflikte nicht länger als Störung zu betrachten, sondern als wichtigen Bestandteil gelingender Zusammenarbeit. Die Teilnehmenden lernen, Konflikte frühzeitig wahrzunehmen, ihre Dynamiken zu verstehen und auch schwierige Themen klar und respektvoll anzusprechen.

Dabei schauen wir nicht nur auf die Frage „Was ist passiert?“, sondern auch darauf, was unter der Oberfläche liegt: Welche Bedürfnisse, Erwartungen, Interessen, Werte oder Verletzungen spielen eine Rolle? Welche Rolle nehmen wir selbst im Konflikt ein? Und wann wird aus einer sachlichen Auseinandersetzung eine persönliche Eskalation? Ein besonderer Fokus liegt auf der eigenen Konfliktkompetenz. Denn Konflikte eskalieren selten nur aufgrund dessen, was gesagt wird. Entscheidend ist auch, wie, wann und mit welcher Haltung wir miteinander kommunizieren.

Konfliktfähigkeit bedeutet nicht, immer ruhig zu bleiben. Sie bedeutet, auch bei unterschiedlichen Interessen, starken Emotionen oder Widerstand handlungsfähig zu bleiben und Verantwortung für die eigene Kommunikation zu übernehmen.

Damit Sie Konflikte in Zukunft weder vermeiden noch unnötig eskalieren lassen – sondern sie klar, mutig und konstruktiv gestalten.

SALES EXPERTISE: DIE EIGENE STÄRKE IM VERKAUF NUTZEN

Erfolgreicher Vertrieb beginnt nicht mit dem Produkt, sondern mit dem Verständnis für Menschen. Wer Bedürfnisse erkennt, Vertrauen schafft und Gespräche gezielt führt, kann Kund*innen besser erreichen und nachhaltig überzeugen.

In diesem Workshop schärfen die Teilnehmenden ihre Sales-Kompetenz und entwickeln ihre persönliche Wirkung im Vertrieb weiter. Sie lernen, Gespräche strukturiert und gleichzeitig authentisch zu führen, Bedürfnisse gezielt zu ermitteln, Einwände souverän aufzugreifen und auch in anspruchsvollen Situationen überzeugend zu kommunizieren. Wir betrachten erfolgreiche Verkaufsgespräche aus der Perspektive von Kommunikation, Psychologie und Kundenbedürfnissen. Dabei geht es darum, die richtigen Fragen zu stellen, aktiv zuzuhören, Bedürfnisse sichtbar zu machen und den eigenen Gesprächsaufbau gezielt einzusetzen.

Anhand konkreter Verkaufssituationen trainieren die Teilnehmenden Gesprächsführung, Umgang mit Einwänden und Verhandlungssituationen. Sie reflektieren ihre eigene Wirkung und entwickeln Strategien, um auch in herausfordernden Gesprächen klar, souverän und überzeugend zu bleiben.

Sales-Kompetenz bedeutet Menschen wirklich zu verstehen und passende Lösungen überzeugend zu vermitteln.

Damit Sie dort ansetzen, wo Vertrauen, Klarheit und Überzeugung entstehen und aus guten Gesprächen echte Chancen werden – und langfristige Kund*innenbeziehungen.

RECRUITING 2.0: TALENTE ERREICHEN UND GEWINNEN

Der Fachkräftemangel stellt Unternehmen vor große Herausforderungen und gleichzeitig bleibt ein enormes Potenzial ungenutzt: Menschen, die nicht dem klassischen Bewerber*innenprofil entsprechen oder sich von bestehenden Recruitingprozessen nicht angesprochen fühlen.

Unbewusste Ausschlussmechanismen beginnen oft lange vor dem Bewerbungsgespräch. Sie zeigen sich in Stellenausschreibungen, Sprache und Bildwelten ebenso wie in Auswahlprozessen und vermeintlich objektiven Entscheidungskriterien.

In diesem Workshop schauen wir genauer hin: Welche Signale senden wir aus? Wen sprechen wir damit an und wen schließen wir möglicherweise ungewollt aus? Wie wirken Stereotype und Unconscious Bias auf unsere Entscheidungen? Und wie können Recruitingprozesse so gestaltet werden, dass Potenzial gesehen wird, statt vertraute Normen zu bestätigen?

An konkreten Beispielen entwickeln die Teilnehmenden Möglichkeiten für eine gendersensible und diskriminierungskritische Recruitingpraxis. Wir betrachten, wie unbewusste Vorannahmen und gesellschaftliche Rollenbilder beeinflussen, wer sich angesprochen fühlt, wer sich bewirbt und wem Potenzial zugeschrieben wird. Dabei nehmen wir Stellenausschreibungen, Sprache, Bildwelten und Auswahlprozesse unter die Lupe.

Denn Vielfalt beginnt nicht mit der Einstellung.

Sie beginnt mit der Frage, wen wir überhaupt erreichen und nach welchen Kriterien wir Potenzial erkennen.

Welches Format passt zu Ihnen?

Sie möchten einzelne Mitarbeitende gezielt weiterbilden, ohne einen eigenen Workshop für Ihr Unternehmen zu organisieren? Dann können Sie auch auf unser offenes Workshop-Angebot zurückgreifen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein Modul, das zu Ihren Menschen, Ihren Zielen und Ihren Strukturen passt.

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